In den letzen zehn Jahren hat sich enorm viel getan auf dem Gebiet der energetischen Intervention alle Arten von Disbalancen betreffend. In letzter Zeit löste eine Art der Energiearbeit einen wahren Boom aus, die sich unter dem Begriff „Quantenmethoden“ einordnet. Ich meine die sogenannte „Zwei-Punkt Methode“. Man kreiert einen heiligen Raum (Feld), indem man auf zwei Punkte gleichzeitig fokussiert. Auf diese Weise lassen sich Blockaden im Handumdrehen auflösen.
Wie so viele andere auch, basiert diese Methode auf einer alten schamanischen Technik, beschrieben spätestens von Serge Kahili King in seinem, meiner Ansicht nach bahn brechenden Standardwerk „Der Stadtschamane“.
Allerdings gehören alle diese neu entwickelten, modifizierten oder neu aufgetauchten neuen, alten Methoden zum Bereich der Quantenmethoden – also jede Art von Geistheilung. Da viele Leute mit dem Begriff der Geistheilung überfordert sind und der Verstand vieler Menschen auf „logischen“ Erläuterungen besteht, versteht es sich nur zu gut, dass der Terminus der Quantenheilung äußerst willkommen ist, um endlich den Erklärungsnotstand zu beenden.
Ich persönlich finde solche Erklärungsmodelle zwar interessant, wäre aber auch ohne sie zufrieden. Ich bin vollkommen davon überzeugt, dass unser Verstand ohnehin nicht mehr als einen Zipfel der Wahrheit aufzufassen im Stande ist. Es gibt so vieles, was wir nicht sehen, nicht wahrnehmen können und wollen und ich finde es recht anmaßend, wenn nur solche Tatsachen als real und existent begriffen werden, die der überaus begrenzte Verstand als einleuchtend erachtet, beispielsweise weil sie messbar sind.
Nun wie auch immer, Quantenforschung hat festgestellt, dass das Bewusstsein, also unser aller Bewusstsein, auf die elementarsten Teilchen der Schöpfung eine unbezweifelbare Wirkung hat. Der Wissenschaftler John Wheeler schuf den Begriff des „teilnehmenden Universums“, und er geht davon aus, dass wir möglicherweise in einer Welt leben, die vom Bewusstsein erschaffen wurde. „Der Akt der teilnehmenden Beobachtung ist ein wesentlicher Baustein des Universums“. (Braden, Gregg – Im Einklang mit der Göttlichen Matrix, S. 68/69)
Quantenforschung hat auch entdeckt, dass alles mit allem verbunden ist und alles in allem enthalten. Der sogenannte schöpferische Urgrund oder das „Feld“ ist ein Hologramm, in dem jedes Teilchen alles beinhaltet.
Kurz gesagt, teilt uns die Quantenforschung (natürlich ihre Vertreter) also mit, dass wir selbst es sind, die mit unserem Bewusstsein erschaffen und, dass dies nicht jeder für sich alleine tut, sondern, da alles miteinander verbunden ist, auch für die Gemeinschaft, ob wir das wollen oder nicht. Es bestätigt das, was Metaphysiker seit Jahrtausenden postulieren: Die Gedanken des einzelnen erschaffen seine Realität, und beeinflussen gleichzeitig die aller anderen.
Ein Geistheiler heilt durch die bewusste Verbindung mit allem was ist und die bewusste, absichtsvolle Ausrichtung seiner Gedanken, Gefühle und seines Körpers (z.B. durch bestimmte Handbewegungen oder Energiebewegungen). Dies betrifft die Zweipunkt Methode genauso wie alle anderen Methoden der Energieübertragung- oder Bewegung. Daher kann man letztendlich alle Arten der Energiearbeit unter dem Begriff „Quantenmethoden“ ansiedeln.
Eine der herausragenden Quantenmethoden ist auch die Lichtsprache der Curanderos. Wenn wir Lichtsprache anwenden, dann kreieren wir, indem wir heilige geometrische Formen bewusst einsetzen. Unser absichtsvoller Gedanken-Fokus liegt, je nachdem was wir bezwecken, auf bestimmten Formen und Farben und dadurch kreieren wir.
Ein weiterer supereffektiver Quantenprozess der Starr Fuentes Schule ist eine Methode, die als „Elektromagnetische Wiederherstellung“ bezeichnet wird. Unser Körper ist ein elektromagnetisches Feld. Wenn die „Ströme“ in diesem Feld blockiert sind, dann entsteht Unwohlsein auf der körperlichen wie auch auf der geistig/seelischen Ebene. Der Denkansatz eines gestörten elektromagnetischen Feldes liegt beispielsweise auch allen sogenannten Meridiantechniken zugrunde, also Klopftechniken wie EFT. Man geht auch hier davon aus, dass der elektromagnetische Energiefluss der menschlichen Körper (feinstofflich wie physisch) durch, Schock, Traumata, negative Glaubenssysteme etc. gestört ist. Dadurch entstehen Blockaden, ungesunde Muster, emotionale Schwierigkeiten, Krankheit. Es geht nun darum, diesen Fluss wieder in Harmonie zu bringen, und auf diese Weise entsprechende Störungen aufzulösen.
Bei einigen dieser Techniken wie EFT, ist es wichtig, die Originalursache zu berühren und zu entkoppeln. Andere dieser Methoden wie TAT oder PEAT können auf dieses manchmal schwer zu erreichende Ziel verzichten. Ebenso auch die Elektromagnetische Wiederherstellung. Sie wird die Originalursache für bestimmte Disbalancen mit berühren, ohne dass man sich dessen bewusst sein muss. Das ist besonders für Menschen wichtig, die das Gefühl haben, auf der Suche nach der Ursache des Problems auf der Stelle zu treten oder, die sich in langen Therapiegesprächen im Kreise drehen. Elektromagnetische Wiederherstellung ist eine Methode ohne Worte.
Der Anwender der Elektromagnetischen Wiederherstellung arbeitet mit schlichten Körper- und Energiebewegungen, die verursachen, dass der gesunde Energiefluss in den einzelnen feinstofflichen Körpern wiederhergestellt wird. Gleichzeitig werden ungesunde Energien aus der Aura ausgeschleust. Ein medialer Anwender sieht diese beispielsweise in Form von dunklen Schwaden das Feld des Klienten verlassen. Ein weiteres Resultat der Elektromagnetischen Wiederherstellung ist auch ein gestärktes aurisches Feld, das weitaus weniger sensibel auf Elektrosmog reagiert.
Über Quantentechniken werde ich immer wieder berichten. Wie gesagt, letztlich zählt jede Art der Energiearbeit dazu.

